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A
Anmeldungen
Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf Ihr Kind und demzufolge auch auf Sie. Der Schuleintritt ist ein sehr großer Schritt für Ihre Kinder.
In Nordrhein-Westfalen wird jedes Kind, das bis zum Beginn des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet hat, zum 1. August des gleichen Jahres schulpflichtig. Wenn ein Kind schulpflichtig wird, erhalten Sie als Eltern etwa zehn bis elf Monate vor Schulbeginn ein Schreiben der Stadt Overath, in dem Sie gebeten werden, Ihr Kind an einer Grundschule anzumelden. Während eines ersten Elternabends im Herbst desselben Jahres stellen wir unsere Schule und deren Besonderheiten vor. Sollten Sie sich dann für uns entscheiden, können Sie sich zu einem Termin für das Anmeldeverfahren eintragen. Dieser Kennlerntermin mit Ihrem Kind, den Anmeldeunterlagen und der Geburtsurkunde (Stammbuch) findet bis Mitte November statt.
Es folgt die Schuleingangsuntersuchung Ihres Kindes durch die Schulärztin im Rheinisch Bergischen Kreis. Die Aufnahmebesttätigung für Ihr Kind an unserer Schule erhalten Sie im April des Aufnahmejahres. Über alle Aufnahmemodalitäten, Elternabende und Veranstaltungen werden Sie auch in entsprechenden Elternbriefen informiert.

Arbeitsgemeinschaften (AG‘s)
Im laufenden Schuljahr werden Arbeitsgemeinschaften angeboten, zu denen sich die Kinder auf freiwilliger Basis anmelden können. AG‘s bieten die Möglichkeit, die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die Leistungsbereitschaft und das soziale Engagement zu fördern und ihnen die Möglichkeiten zu bieten, interessensgeleitete Schwerpunkte zu setzen und außerhalb des regulären Unterrichts individuelle Neigungen und Talente zu entfalten.
So hat sich beispielsweise im Laufe der Jahre der Schulchor als feste AG etabliert. Hier werden unter der Leitung von Frau Fehrenbach vor allem neue, moderne und aktuelle Lieder gesungen. An unseren schulinternen Festen tritt der Chor mit viel Spaß und gerne auf. Einige Kinder entdecken hier ihr Talent und stellen ihr Können auch als Solisten unter Beweis.

Ausbildung Referendariat und Praxissemester
Die Grundschule Vilkerath bildet Lehramtsanwärter im Rahmen ihres Referendariats aus. Der Vorbereitungsdienst bereitet Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter auf die spätere berufliche Unterrichts- und Erziehungstätigkeit an Schulen vor. Dabei orientiert sich die Ausbildung an den grundlegenden Kompetenzen für Unterricht und Erziehung, sowie an den wissenschaftlichen Anforderungen der Fächer. Das Referendariat umfasst einen Zeitrahmen von 18 Monaten. Begleitet werden unsere Referendare/Innen vom „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ in Engelskirchen.

Ebenso gibt es für StudentInnen die Möglichkeit, ein ca. 5-monatiges Praktikum bei uns zu absolvieren. Das „Praxissemester“ wird im Masterstudium absolviert und bietet den Studierenden die Möglichkeit des „Eintauchens in die Praxis des Erziehens und Unterrichtens“. Sie können hier Erfahrungen in allen schulischen Handlungsfeldern sammeln und reflektieren, indem sie im Unterricht hospitieren, den Lehrkräften assistieren und unter Anleitung selbst Unterricht durchführen. Auch die Studierenden werden vom „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ in Engelskirchen begleitet.

Außerschulische Lernorte
Unsere Schule arbeitet mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen. Somit haben die Kinder die Möglichkeit auch außerhalb des Schulgeländes zu lernen und ihr Wissen zu vertiefen. An außerschulischen Lernorten wird für Schülerinnen und Schüler Wissen erlebbar, es ist „Wissen zum Anfassen“. Wenn Kinder beispielsweise naturwissenschaftlich experimentieren oder sich auf Spuren der Geschichte an historisch bedeutenden Orten begeben, dann machen sie sehr intensive Erfahrungen. Sie nehmen die Dinge bewusst wahr und entdecken sie hautnah. Außerschulische Lernorte leisten deshalb einen wichtigen Beitrag für nachhaltiges und ganzheitliches Lernen.
Besonders freut es uns regelmäßig an dem Projekt KennenLernenUmwelt  teilnehmen zu können. Mit dem Projekt haben die vier Städte Lohmar, Overath, Rösrath und Troisdorf eine Bildungs-Infrastruktur aufgebaut, die ein breit gefächertes Angebot zur Ergänzung des Unterrichts am außerschulischen Lernort schafft. So werden an den Lernorten Burg Wissem, Schloss Eulenbroich, Naturschule Aggerbogen und Gut Eichthal sowohl sachunterrichtliche als auch sprachliche und soziale Themenschwerpunkte angeboten.
So stellen regelmäßige Ausflüge einen wesentlichen Bestandteil des Schullebens dar, da sie das Gemeinschaftsgefühl fördern und zugleich dafür Sorge tragen, dass die Lebenswelt der Kinder in den Schulalltag integriert wird. Ob Museum, Zoo oder Fahrten zu unseren außerschulischen Lernorten, so macht Lernen einfach Spaß! In allen Klassen werden regelmäßig eintägige Ausflüge durchgeführt, während Klasse 3 bzw. 4 darüber hinaus eine mehrtägige Klassenfahrt unternimmt, sodass jedes Kind im Laufe seiner Grundschulzeit einmal auf Klassenfahrt fährt. Klassenfahrten dienen der Stärkung der Klassengemeinschaft und Selbständigkeit der Kinder. Die Klassenfahrt dauert 3 Tage. Die Kosten betragen ca. 100 Euro.

Außerschulische Partner
Um gut vernetzt zu sein und den Kindern auch ein Lernen außerhalb der Schule zu ermöglichen, kooperieren wir auf vielfältige Weise mit anderen Institutionen:
An allererster Stelle kooperieren Vor- und Nachmittagsbereich, als Grundschule und Nachmittagsbetreuung, die OGS eng zusammen, wie auch schon der Schulame ausdrückt. Wir haben unsere Geschäftsordnung dahingehend erweitert, dass auch die Schulpflegschaft und die Schulkonferenz gemeinsam berät und abstimmt. Der Name drückt es aus: Offene Ganztagsgrundschule Vilkerath (OGGS).
Weiterhin treffen wir uns regelmäßig mit den Kindertagessstätten vor Ort, Kindertagesstätte Maria Hilf und Elterninitiative Die Maulwürfe. Für die künftigen Lernanfänger soll so ein gleitender Übergang entstehen. Konzeptionell versuchen wir uns gegenseitig zu bereichern. Jährlich gestalten wir unseren Kooperationskalender. Zu Festen und Feiern laden wir uns immer gegenseitig ein.
Wir sind natürlich auf allen Ebenen vernetzt mit der unteren Schulaufsicht bzw. dem Rheinisch Bergischen Kreis, dem wir für innere Schulangelegenheiten angehören
(Schulaufsicht, Schülerangelegenheiten, Personalangelegenheiten, Gesundheitsamt, Inklusion, Schulprogrammentwicklung, Fortbildungen, Statistik). Die hierzu übergeordnete Instanz ist die Bezirksregierung Köln, die zum Beispiel die Gesetzeslage zu unseren Schulgesetzen näher definiert.
Außerdem arbeiten wir täglich mit der Stadt Overath als unserem Schulträger zusammen. Hier geht es um die Hausmeistertätigkeiten, die Sekretärin, Hygiene, Putzsituation, Gebäudemanagement, Sanierungen, Umbauten, Genehmigungen, kulturelle Veranstaltungen usw. Besonders wichtig ist auch die Kooperation mit dem Jugendamt. Nicht zu vergessen ist die enge Kooperation mit den anderen Schulen auf regionaler Ebene. Mit den anderen Grundschulen finden enge Kooperationsvereinbarungen statt ebenso wie mit den weiterführenden Schulen im Sinne der Kinder. -> (Link: Paul-Klee-Gymnsaium Overath, Leonardo Da Vinci Sekundarschule Overath)
Weitere außerschulische Partner, mit denen wir in regelmäßigen Abständen kooperieren sind: Partner des Projektes KennenLernenUmwelt, Kooperationspartner des Projektes „MINT“, Kirche, SC Vilkerath, Bürgerverein Vilkerath, Blasorchester Marialinden, Wiener Kinderoper, Landwirtschaftliches Casino Vilkerath, Kindergärten in Vilkerath, Stadt Overath, Augenarzt, Zahnarzt, Sportvereine, Metabolon, örtliche Bäckerei Müller, Uhrmacherei Boxberg, Stadtbücherei Overath, Buchhandlung Bücken.
So laden wir beispielsweise jedes Jahr im Dezember die Wiener Kinderoper Papageno zu uns in die Schule ein. In der Turnhalle wird eine Oper aufgeführt, bei der Kinder aus der vierten Klasse kleine Rollen übernehmen.

B
Beratung der Lehrkräfte
Für Kinder mit einem besonderen Förderschwerpunkt stehen uns in regelmäßigen Abständen Sonderpädagogen zur Verfügung, die uns durch Beratung der Lehrer und Hospitationen in den Klassen unterstützen. Somit stehen wir im Rahmen der Inklusion mit den Fachleuten in ständigem Kontakt. Weiterhin nutzen wir die Angebote des Schulpsychologischen Dienstes zur Beratung und empfehlen diesen bei Bedarf auch gerne an Eltern.

Beratung der Eltern
Beratungsgespräche zwischen Eltern und Lehrkräften finden regelmäßig, in jedem Schuljahr zweimal (einmal pro Halbjahr) in den Elternsprechtagwochen statt. Bei dringenden Anliegen können auch individuelle Termine mit der jeweiligen Lehrerin vereinbart werden. Zudem finden Sie hier die wöchentlichen Sprechstundenzeiten der Lehrinnen, zu denen Sie sich bitte vorher schriftlich oder telefonisch anmelden. Post
Bei wichtigen Elternbriefen und kurzen Mitteilungen nutzen auch wir die gelbe Postmappe, die jedes Schulkind hat. Auch über das Hausaufgabenheft können Nachrichten von Ihnen oder von uns Lehrkräften übermittelt werden. Aufgabe der Eltern ist es, täglich in die Postmappe sowie das Hausaufgabenheft zu schauen. Es gibt pro Klasse auch E-Mail-Verteiler und Whatsapp-Gruppen.

Bildung und Teilhabe
Kinderund Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen sollen gleichberechtigt Angebote in Schule, Kita und Freizeit nutzen können. Das Bildungs- und Teilhabepaket fördert und unterstützt diese Familien finanziell, in dem es Kosten für u.a. Lernförderung, Mittagessen in der OGS, Ausflüge oder Sport- und Musikangebote im Freizeitbereich bezuschusst. Einmal in der Woche findet an unserer Schule die Sprechstunde der Fachkraft Frau Bergfelder statt, in der sich Eltern über ihren Leistungsanspruch beraten sowie bei der Antragstellung helfen lassen können.

C
Classroom Management
Die Voraussetzung für guten Unterricht und eine lernförderlichen Atmosphäre ist eine erfolgreiche Klassenführung. Grundlagen dafür sind eine gute Beziehung zwischen Lehrern und Kindern und ein positives Klassenklima mit klaren Regeln, Ritualen und Strukturen. Diese sind im Schulalltag genauso wichtig wie zu Hause. Jede Klasse entwickelt für sich entsprechende Regeln und Rituale. Zusätzlich gelten für alle verbindliche klassenübergreifende Vereinbarungen, wie zum Beispiel der Tagesplan, die Regeln des Trainings Gewaltfrei Lernen und Belohnungssysteme.

D
Deutschkonzept
Der Schreib- und Leselernprozess an unserer Schule setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
Ausgehend von Ergebnissen der Erforschung des Lernprozesses der Kinder ,wonach sich die Schreib- und Lesekompetenz von Kindern in mehreren Entwicklungsschritten vollzieht, ähnlich wie der Sprech- und Lauflernprozess im frühen Kindesalter, lassen sich bei Kindern zum Zeitpunkt des Schuleintritts Entwicklungsunterschiede von bis zu drei Jahren feststellen.
Es ist also zunächst wichtig, den Lernanfängern schnellstmöglich das Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen um schreiben und lesen zu können. Dieses besteht in der Anlauttabelle, so dass die Kinder allen Lauten bestimmte Zeichen, die Buchstaben, zuordnen können und so loslegen können.
Die Schreibmotivation ist so zu Beginn der Schulzeit hoch und soll unbedingt erhalten werden. Natürlich wird nicht jedes selbst geschriebene Wort in der sogenannten Erwachsenenschrift, also in der korrekten Rechtschreibung, zu Papier gebracht sondern lautorientiert, wie die Kinder sich Wörter zu Beginn des Schreiblernprozesses zusammensetzen.
Aus diesem Schreiblernprozess entsteht auch die Fähigkeit zu lesen. Die Kinder sind begeistert, das selbst geschriebene auch lesen zu können oder die Anlauttabelle auch nutzen zu können um sich Wörter zu erlesen.
Hier ist also der eigenständige individuelle Weg des Lese- und Schreiblernprozesses beschrieben, wie er zu Beginn der Schulzeit initiiert wird.
Dabei bleibt es jedoch nicht: Sehr schnell werden gezielt Buchstaben auch bezüglich der Schreibbewegung nacheinander eingeführt. Parallel werden Wörter nach Silben untergliedert, Laute werden je nach Stellung im Wort herausgehört, erste Rechtschreibphänomene werden besprochen und geübt, wie z.B. die Groß- und Kleinschreibung, Endungen von Wörtern und vieles mehr.
Zu veröffentlichende Texte werden in die Erwachsenenschrift „übersetzt“, damit sie korrekt wieder gelesen werden können und sich das richtige Schriftbild einprägt.
Es werden Wörter, die häufig vorkommen, immer wieder geübt, Satzzeichen werden eingeführt und vieles mehr. Das Erlernen des Lesens, der Erwerb von unterschiedlichen Lesestrategien und der deutschen Rechtschreibung sind uns wichtige Anliegen, welches wir in vier Jahren mit Hilfe des sog. „Flex und Flora“- Konzeptes verfolgen. Dabei wird der individuelle Schreibentwicklungsprozess der Kinder berücksichtigt. Eigene Texte der Kinder bilden die Grundlage für entsprechende Diagnosen und Fördermöglichkeiten.

Deutsch in mehrsprachigen Klassen
In unseren Klassen lernen Kinder gemeinsam, die unterschiedliche Muttersprachen sprechen und unterschiedliche Sprachstände in der deutschen Sprache haben. Unser Ziel ist es alle Kinder so zu unterstützen, dass sie die Bildungssprache Deutsch möglichst gut im mündlichen und schriftlichen Bereichbeherrschen, da sie eine Voraussetzung bildet für das erfolgreiche Lernen in allen Fächern. Beim Programm DemeK –Deutschlernen in mehrsprachigen Klassen steht der Regelunterricht im Mittelpunkt, dem Förderunterricht kommt dabei die Aufgabe zu, das im Regelunterricht Erlernte zu ergänzen und zu vertiefen und die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. So wird die deutsche Sprache unter anderem vertieft gelernt durch Artikelkennzeichnung, Reime, Lieder, Zungenbrecher, den Satz des Monats, Gedichte oder Bilderbücher. So fließen Bestandteile des DemeK-Konzeptes in alle Unterrichtsfächer an unserer Schule ein.

Differenzierung
Ziel an unserer Schule ist es unsere Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Lernvoraussetzungen im Lernen zu unterstützen. Jedes einzelne Kind soll sich nach seinen besten Möglichkeiten entwickeln und seine individuellen Fähigkeiten und Begabungen ausleben können. Da der individuelle Leistungsstand unserer Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedlich ist, achten wir von Anfang an darauf jeden Einzelnen seinem Niveau entsprechend zu fördern bzw. zu fordern. Durch Differenzierung versuchen wir den individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen der Kinder in einer Klasse gerecht zu werden. So sollen Kinder mit unterschiedlichem Entwicklungsstand, verschiedenem Vorwissen und andersgelagerten Interessen so gefördert werden, dass sie sich weiterentwickeln und individuell lernen können. Dabei sollte jedes Kind so gefördert werden, dass es weder unter- noch überfordert wird. Durch Differenzierungsformen wie dem Einsatz verschiedener Unterrichtsmethoden, beispielsweise dem Lernen an Stationen, der Werkstattarbeit, der Projektarbeit oder der Freiarbeit. Auch individuelle Wochenpläne und individuelle Hausaufgaben tragen dazu bei Kinder in ihrem Lernen zu unterstützen, da hier die Lehrerin Materialien, Ziele und Aufgaben an das einzelne Kind anpasst. Durch kooperative Lernformen, dem Helferprinzip sowie dem Einsatz neuer Medien gelingt es den Kindern eigenständig zu handeln und Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Zudem finden auch Förderunterricht in Kleingruppen und Team-Teaching-Stunden statt, in denen zwei Lehrerinnen in der Klasse anwesend sind, um einzelnen Schülern oder Schülerinnen individuell zu helfen.

E
Einschulung
Am Einschulungstag werden die neuen Schulkinder und deren Familien nach dem ökomenischen Einschulungsgottesdienst in der Pfarrkirche „Maria Hilf“ in der Schule mit einer kleinen Feier begrüßt. Anschließend werden die Kinder von ihren großen Schulpaten mit ihrer Klassenlehrerin zu den ersten 2 Schulstunden in die Klasse geführt. Während des Unterrichts können sich die Familien bei Kaffee und Kuchen die Zeit vertreiben. Im Anschluss an den Unterricht ist noch Zeit für Fotos, um danach schnell zu Hause die Schultüte zu öffnen. Ein aufregender Tag für Kinder, Familien und die Schule!

Erste Hilfe Kurs
Im Laufe des dritten Schuljahres absolvieren die Kinder im Rahmen des Sachunterrichtes einen Erste-Hilfe-Kurs, der von einem Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt wird. Die Kinder lernen in Theorie und Praxis Verbands- und Pflastertechniken, was bei Verbrennungen und kleineren Verletzungen zu tun ist und wie man einen Notruf absetzt. Eines der Highlights ist, dann auch tatsächlich bei der Rettungsstelle anzurufen und einen erdachten Unfall mit Verletzten zu melden. Im darauffolgenden Schuljahr dürfen die Kinder dann als Schulhofsanitäter in der Pause fungieren und eventuell das ein oder andere Pflaster verteilen oder einfach mal ein offenes Ohr für kleinste Verletzungen haben.

Experimentieren
Kinder entdecken forschend die Welt, ausgehend von eigenen Fragen und Beobachtungen. Gerade das Experimentieren im Sachunterricht kommt dem Forscherdrang und dem natürlichen Lernen der Kinder sehr entgegen. Ausgehend von Fragen zum Thema (z.B. Warum geht ein Schiff nicht unter? Wie entsteht Regen? Was macht eine Brücke stabil? Warum leuchtet die Glühbirne?) finden die Kinder durch selbstentdeckendes Lernen und Experimentieren die Antworten selbst. So macht lernen Spaß und man behält es besser im Kopf. Deshalb findet das konkrete Experimentieren regelmäßig Platz in unserem Sachunterricht und in unseren Projekten.
In regelmäßigen Abständen findet in Kooperation mit der katholischen Kindertagesstätte Maria Hilf und der Elterninitiative Die Maulwürfe das Forscherfest statt. Als ausgezeichnetes Haus der kleinen Forscher experimentiert die ganze Schule gemeinsam mit den Kindergartenkindern und allen Besuchern auf dem Schulhof und macht beeindruckende Entdeckungen.

Elternarbeit
Schule und Eltern tragen eine gemeinsame Erziehungs- und Bildungsverantwortung. Daher ist uns eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus besonders wichtig. Nur wenn beide Parteien zusammenarbeiten, wird sich das Kind in dem ihm gesteckten Rahmen sicher bewegen können. Neben der Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin können sich Eltern auch in den Schulgremien wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft oder Schulkonferenz engagieren, um ihre Ideen und Vorschläge einzubringen und bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen.
Immer wieder sind wir aber auch außerhalb der Gremien auf Ihr Engagement angewiesen. Sei es, unsere Schul- und Klassenfeste auch kulinarisch zum Highlight werden zu lassen, Spielstände an Festen zu betreuen, für Sachspenden oder als Spender beim Sponsorenlauf zu Verfügung zu stehen, Ihr Wissen durch Ihren Beruf weiterzugeben oder einfach der zu sein „der jemanden kennt“, den wir gerade brauchen. Sie sind immer herzlich Willkommen unser Schulleben mitzugestalten!Wenn Sie sich darüber hinaus engagieren oder finanziell unterstützen möchten, können Sie sich hier gerne über unseren Förderverein informieren, der das Schulleben vielfältig unterstützt und so zur Umsetzung vieler Projekte beiträgt.

Englischlernen
Ziel des Englischunterrichts in der Grundschule ist der Aufbau einer interkulturellen Handlungsfähigkeit. Dies bedeutet, dass die Kinder lernen sollen sich in konkreten Handlungssituationen, wie beispielsweise der Begrüßung, dem Einkaufen oder der Essensbestellung durch grundlegende Redemittel zu verständigen. Die Kinder lernen die Sprache in der kommunikativen Situation zu verwenden und sich wirkungsvoll auf Englisch zu verständigen. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder den Englischunterricht als angstfreien Raum erleben, indem eine hohe Fehlertoleranz herrscht. Des Weiteren achten wir mit Beginn des Englischunterrichts darauf, diesen weitestgehend einsprachig durchzuführen, um durch dieses Sprachbad einen maximalen fremdsprachigen Input zu gewährleisten und die Kinder so schneller an den Klang der Laute und das Erschließen der Wortbedeutung aus dem Kontext zu gewöhnen. Deutsch wird dadurch lediglich zur Verständnissicherung verwendet .Auf diese Weise fördern wir die grundlegenden Kompetenzen des Englischunterrichts Sprechen, Lesen, Schreiben und Hörverstehen.

F
Feste im Jahreslauf
Unsere Schule nimmt die Feste im Jahreslauf, wie beispielsweise Sankt Martin, Weihnachten oder Karneval wahr und greift diese im Unterricht auf. So werden zu Sankt Martin fleißig Laternen gebastelt und beim jährlichen Sankt Martinszug präsentiert.
So nimmt unsere Schule regelmäßig am Vilkerather Erntezug mit einer großen Fußgruppe teil. Auch wenn der Zug in den Ferien liegt, wird die Teilnahme von der Schule organisiert und auf freiwilliger Basis durchgeführt. Schon Wochen vorher wird am Motto gebastelt, Kostüme werden hergestellt und Handwagen geschmückt um dann mit viel Spaß und bestückt mit allerlei Obst und Gemüse durch Vilkerath zu ziehen.
In der Adventszeit findet jedes Jahr in der Aula einmal wöchentlich das Adventssingen statt. Dann kommen alle Klassen zusammen, um gemeinsam traditionelle und neue Weihnachts- und Winterlieder zu singen. Auch einstudierte Theaterstücke können hier vorgeführt werden. Die Einstimmung auf die Weihnachtszeit wird von Schülern und Lehrern sehr geschätzt. Ein Auftritt auf dem Vilkerather Weihnachtsmarkt ist eines der Highlights dieser besinnlichen Zeit. Im Vordergrund stehen bei dem Bühnenauftritt die zuvor einstudierten weihnachtlichen Lieder auf Deutsch und Englisch traditioneller und aktuellerer Natur. Unsere Musiklehrerin Frau Fehrenbach begleitet die Kinder professionell auf dem Klavier und animiert das gesamte Publikum zum mitsingen. Auch dadurch kann sich unsere Schule kontinuierlich im Ortsbild vernetzen. Die Teilnahme der Kinder ist sehr rege, aber natürlich freiwillig.
Außerdem wird unsere Schule in der Vorweihnachtszeit besonders schön geschmückt. Natürlich darf auch ein Weihnachtsbaum im Foyer nicht fehlen, der mit allerlei selbst gebastelten Dingen festlich geschmückt wird. Dafür wurde der Projekttag Advent ins Leben gerufen, an dem in jahrgangsgemischten Gruppen fleißig Fensterschmuck und Baumschmuck hergestellt wird. Danach ist ein Stück Weihnachten auch in unsere Schule eingezogen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest wird noch größer. Während der Adventszeit wird in den Klassen vorgelesen, Adventskalender werden geöffnet, Bräuche in anderen Kulturen werden kennengelernt und Weihnachtslieder gesungen.
Bei uns an der Schule wird Karneval groß gefeiert. An Weiberfastnacht feiern wir als ganze Schule in der Turnhalle. Vom Kollegium wird ein Rahmenprogramm gestaltet, jede Klasse bereitet einen eigenen Beitrag vor. Außerdem bekommen wir Besuch sowohl von den Vilkerather Narren als auch vom Overather Dreigestirn.So dürfen sich alle „Jecken“ verkleiden und bei unserer schulinternen Sitzung in der Turnhalle tanzen, singen und feiern.

Förderverein
Der Förderverein der OGGS Vilkerath e.V. wurde am 12.10.2010 gegründet. Das Engagement und die Interessen des Fördervereins verfolgen ausschließlich gemeinnützige Zwecke in der Unterstützung der Grundschule und all Ihrer Schüler. Durch Ihre Unterstützung helfen Sie Ihren Kindern zu einer besseren Zukunft. Der Förderverein finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge (mind. 12,00 € jährlich) und Spenden aus Privathaushalten und ortsansässigen Unternehmen. Zum Beispiel hilft der Verein bei der Durchführung von Projektwochen und Schulfesten, bei Aktionstagen in der Schule (Trödel, Sommerfest, St. Martin usw.), bei der Anschaffung von Möbeln, Spielen und Spielgeräten, bei der Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln, bei Vorträgen für Schüler und Eltern (Gewaltprävention, Selbstbehauptungskurse, Lernschwächen etc.) oder bei Sonderveranstaltungen für Mitglieder. Unterstützen Sie unseren Förderverein und werden Sie Mitglied. Als Mitglied können Sie sich für Ihre Kinder einsetzen, Ideen einbringen, Ihre Ortsverbundenheit demonstrieren, sich persönlich engagieren und sich interessieren.

G
Ganzheitliches Lernen
Beim Ganzheitlichen Lernen geht es darum dem Kind ein Lernen zu ermöglichen, bei dem es mit allen Sinnen lernt. Da Lernen ein individueller und selbstbestimmter Prozess ist, dürfen Kinder nicht nur kognitiv einseitig angesprochen und gefördert werden, stattdessen müssen sie auf möglichst vielen Sinneskanälen angesprochen werden. An der OGGS Vilkerath legen wir großen Wert auf handelndes Lernen der Kinder, wie beispielsweise bei Lernwerkstätten, Projektarbeit und individualisierten Wochenplänen.

Gemeinsames Lernen
Gemeinsames Lernen bedeutet, dass bei uns Kinder mit Beeinträchtigungen gemeinsam mit nichtbeeinträchtigten Kindern lernen. In unserer inklusiven Schule wird jedes Kind akzeptiert und es kann gleichberechtigt und selbstbestimmt am Schulleben teilhaben. Wir schätzen die Vielfalt unserer Schülerinnen und Schüler wert, ganz gleich welche Stärken und Schwächen, welches Geschlecht, welches Alter, welche Herkunft oder welche individuellen Dispositionen im Verhalten und Lernen sie aufzeigen. Kindern, die besondere Unterstützung brauchen, werden individuell angepasste Lernwege ermöglicht, sodass sie bestmögliche Lernerfolge erzielen können. Durch Differenzierung und individuelles Fordern und Fördern wird versucht dies umzusetzen. Auch für begabte Kinder mit besonderen Potentialen bieten wir Lernmöglichkeiten an. So leben alle Schülerinnen und Schüler der OGGS Vilkerath in heterogenen Gemeinschaften und erlernen den Umgang und die Wertschätzung menschlicher Vielfalt. Unsere Schule trägt leider zur Zeit nicht den offiziellen Titel „Schule des Gemeinsamen Lernens“, da zurzeit keine Sonderpädagogin bei uns tätig ist. Wir haben lediglich eine beratende Unterstützung. Dennoch können wir Kinder im Rahmen einer besonderen erweiterten individuellen Förderung sehr gut unterstützen, da unser Team dies trägt und wir ein kleines System sind.

Gesunde Ernährung
Das Thema Ernährung ist uns wichtig. Dies zeigt sich unter anderem an unserer Teilnahme am EU-Schulobstprogramm. Dies bedeutet, dass wir jede Woche von der Bergischen Bauernscheune Conrads saisonales Obst und Gemüse geliefert bekommen. Mit Hilfe von Eltern bereiten die Kinder dieses Obst für die Klassen vor.
Besonders beim gemeinsamen täglichen Frühstück im Klassenverband ist uns ein gesundes Frühstück bestehend aus frischen Zutaten und einer Portion Obst und/oder Gemüse wichtig. Auf Süßigkeiten und süße Getränke sollte verzichtet werden.
Unsere Schülerinnen und Schüler im dritten Schuljahr machen im Rahmen des Sachunterrichts den aid-Ernährungsführerschein, bei dem der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Mittelpunkt steht. Die Kinder lernen Rezepte zu lesen, kleine Gerichte zuzubereiten, Wichtiges zur Hygiene und einen Tisch ansprechend zu decken. Wichtig ist uns hierbei, dass die kleinen Köche und Köchinnen die Chance haben, Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen. Im Anschluss an die schriftliche und praktische Prüfung, bei der die Patenklasse „bekocht“ und eingeladen wird, gibt es eine Übergabe des tatsächlichen Führerscheins.
Die Kinder, die die Offene Ganztagsschule besuchen, bekommen täglich ein warmes Mittagessen gereicht. Dieses wird täglich frisch in der eigenen Küche des Deutschen Roten Kreuzes zubereitet und im Anschluss direkt an die OGS geliefert. Weitere Informationen zum gesunden Mittagessen sowie den aktuellen Speisenplan erhalten sie auf der Homepage der OGS Vilkerath.

Gewaltfrei lernen
Gewaltfrei lernen ist ein Training und Beratungskonzept zur Förderung des sozialen Lernens und zur Schulung der Konfliktfähigkeit von Kindern. Durch eine erlebnisorientierte, bewegungsintensive und kommunikative Methodik werden die Schülerinnen und Schüler handlungsfähig für soziales Miteinander, gute Kommunikation und faire Konfliktlösungen. In regelmäßigen Abständen wird das Erlernte im Unterricht wiederholt und so verschiedene Strategien von den Kindern verinnerlicht. Wir achten täglich darauf Konflikte mit Worten und fair zu klären.

H
Haus der kleinen Forscher
Die Stiftung Haus der kleinen Forscher engagiert sich für eine bessere Bildung von Kindern in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Die OGGS Vilkerath ist seit 2014 zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ und experimentiert regelmäßig, vor allem in der 14-tägig stattfindenden Forscher-AG der OGS, unter anderem zu Themen wie Sprudelgase, Wasser oder Feuer.

Homepage
Auf unserer Homepage finden Sie alle wichtigen Informationen sowie aktuelle Neuigkeiten. Auch stellen sich hier unsere Klassen vor und die Kinder berichten von Ausflügen und anderen spannenden Aktivitäten.

Hygiene
Hygiene ist uns wichtig und wird regelmäßig in allen Klassen thematisiert. Hierbei geht es vor allem um das richtige, hygienische Verhalten in den Toiletten und beim Obst- und Gemüseschneiden unseres Schulobstes.

Herkunftssprachlicher Unterricht
Der herkunftssprachliche Unterricht ist ein besonderes Angebot für Kinder, die zweisprachig aufwachsen. Die Förderung der Herkunftssprache trägt zum Erhalt der Mehrsprachigkeit bei und fördert das Erlernen weiterer Fremdsprachen. Da diese Muttersprache und die damit verbundene Kultur für diese Kinder ein Teil ihrer Identität ausmacht und auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung eine wichtige Rolle spielt, ist es wichtig den Kindern Wertschätzung dafür zu geben. Weiterhin kann durch eine gute Kompetenz in der Muttersprache unter Umständen eine Prüfung in der zweiten Fremdsprache an der weiterführenden Schule entfallen.
Auch an unserer Schule gibt es Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen und mit einer anderen Sprache zuhause aufwachsen. Deshalb wird Unterricht in der am meisten gesprochenen Herkunftssprache angeboten. An der OGGS Vilkerath übernimmt Herr Karaman den Türkischunterricht für alle Schuljahre an unserer Schule. Dieser Unterricht findet parallel zum Religionsunterricht einmal wöchentlich statt. Hierdurch ergeben sich vielfältige Gelegenheiten zum interkulturellen Austausch und für mehr Verständnis untereinander. Auch Veranstaltungen finden gemeinsam statt, wie z.B. Feste mit internationalem Essen, Tänze oder Besuche der Moschee u.v.m.
finden Sie hier eine Auflistung, für welche Sprachen der herkunftssprachliche Unterricht im rheinisch-bergischen Kreis angeboten wird. Diese Liste liegt ebenfalls im Sekretariat aus.

Hausschuhe
In unserer Schule tragen alle Kinder Hausschuhe. Um Straßendreck auf den Fluren zu lassen und es in der Klasse gemütlicher zu haben, wechseln die Kinder täglich vor dem Unterricht und zu den Pausen ihre Schuhe.

Hausaufgabenkonzept
Die Schülerinnen und Schüler der OGGS Vilkerath erhalten jeden Tag Hausaufgaben, die sie möglichst selbstständig erledigen sollen. Die Hausaufgaben dienen der Übung und Vertiefung des Unterrichtsstoffes.

I
Interkulturelles Lernen
Unsere Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen von interkulturellem Lernen, das stetig in unseren Unterricht einfließt, dass es differente kulturelle, weltanschauliche und religiöse Werte und Lebensformen gibt. Das Auseinandersetzen mit anderen Kulturen und Gewohnheiten bietet die Möglichkeit des Nachdenkens über eigene Standpunkte und Werte. So führt unsere Schule die Kinder ein in ein Zusammenleben von ethnischen, kulturellen und religiösen Mehr- und Minderheiten.

J
/

K
Klassenrat
Im Rahmen der Förderung der sozialen Kompetenzen findet in den Klassen ein Klassenrat statt. Hier werden Probleme und Konflikte, die innerhalb der Klassengemeinschaft auftreten, besprochen. Auch können hier gemeinsame Projekte geplant werden. Diese Mitsprachemöglichkeit fördert die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein der Kinder.

Klassengemeinschaft
In unserer einzügigen Schule gibt es in jedem Jahrgang eine Klasse. Es gibt ein erstes Schuljahr, ein zweites Schuljahr, ein drittes Schuljahr und ein viertes Schuljahr. Die Kinder werden also in jahrgangsbezogenen Klassen unterrichtet. Das bedeutet, dass die Kinder in einer Gleichaltrigengruppe lernen und arbeiten. Die Entscheidung für dieses Konzept wurde durch die Schulkonferenz beschlossen. In unserer wöchentlichen Projektarbeit genauso wie bei Projektwochen, Sportfesten, Basteltagen, Vorlesetagen und anderen Schulveranstaltungen lösen wir die Klassenverbände auf und arbeiten erfolgreich in jahrgangsgemischten Gruppen.
An unserer Schule besteht das Klassenlehrerprinzip, das heißt unsere Schülerinnen und Schüler behalten über zwei bis vier Jahre die gleiche Klassenlehrerin oder Klassenlehrer. So können Vertrauen und Sicherheit innerhalb der Klassengemeinschaft ein erfolgreiches Arbeiten gewährleisten. Um auf die verschiedenen Fächer und Lehrerwechsel in den weiterführenden Schulen vorzubereiten, lernen die Schüler in einzelnen Fächern auch andere Lehrkräfte kennen.
Neben Festen, die die ganze Schule gemeinsam feiert, finden auch klassenbezogene Feste statt. In der Regel finden eine Weihnachtsfeier und ein Klassenfest im Sommer statt. Zudem wird jeder Geburtstag, wenn gewünscht, gefeiert und ein Adventskalender in der Weihnachtszeit von den Kindern oder Lehrerinnen befüllt. Auch Ausflüge und Klassenfahrten tragen zu dieser Klassengemeinschaft ebenso bei wie gegenseitige Helfersysteme und geminsam geplante und präsentierte Projekte.
Jedes Jahr übernehmen außerdem die Drittklässler die Patenschaft für die Erstklässler und stehen diesen von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite. Zudem werden gemeinsame Aktivtäten durchgeführt.

Kollegium
Unser Kollegium besteht zur Zeit aus 11 Lehrern und Lehrerinnen und der Schulleitung Frau Meynen. Unterstützung erhalten vom “Netzwerk Sonderpädagogik Rösrath/Overath” und durch die Sonderpädagoginnen der GGS Overath. Für das Sekretariat ist Frau Scary-Demski verantwortlich und Herr Faustmann sorgt als Hausmeister für Ordnung auf dem Schulhof und im Schulgebäude. Hinzu kommen alle Mitarbeiterinnen der OGS unter der Leitung von Frau Leininger. Hier findet ebenfalls eine enge kollegiale zusammenarbeit statt.

Känguru-Monatsaufgabe
Um die Kinder zu motivieren, sich auch an schwierige Mathematikaufgaben zu wagen, stellen wir den Kindern monatlich eine Känguru-Knobelaufgabe zur Verfügung. Hier müssen die Kinder knobeln und kombinieren. Kinder, die diese Aufgabe lösen und die Lösung bis zum Ende des Monats abgeben, können etwas gewinnen.

Kompetenzen
Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist die Entwicklung und Erlangung persönlicher Kompetenzen, die sich an den Stärken des Einzelnen orientieren. Es geht uns dabei darum, dass die Schüler und Schülerinnen den gesellschaftlichen Anforderungen durch kompetentes Handeln in einem Zusammenwirken von kognitiven und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten gewachsen sind. Dies umfasst die Entwicklung und Erlangung der vier Schlüsselqualifikationen: Fach- und Methodenkompetenz, soziale und personale Kompetenz. Auch die Inhalte der Fächer sind nach Kompetenzen gegliedert, die die Kinder am Ende der Schuleingangsphase beziehungsweise am Ende der Grundschulzeit nach dem vierten Schuljahr erreichen sollen. Diese Kompetenzen sind Grundlage der Unterrichtsvorbereitung, unserer in allen Jahrgängen aufeinander abgestimmten Arbeitspläne und auch der Beratung im Rahmen der Elternsprechtage sowie für die Beurteilung der Lernentwicklung der Kinder für die Zeugnisse und für die weitere Förderung (Leistungskonzept).

Kopfläuse
Kopfläuse sind lästig und unangenehm. Niemand möchte sie haben! Im Kindergarten und in der Grundschule werden erfahrungsgemäß Kinder häufiger von Läusen befallen. Die Übertragung erfolgt durch dichten Kopfkontakt oder durch Kleidungsstücke, die nebeneinander hängen (Jacken, Anoraks, Mützen). Deshalb können sie nur bekämpft werden, wenn alle mithelfen! Der Befall durch Kopfläuse gilt laut Infektionsschutzgesetz nicht als Krankheit. Ebenso sind sie kein Zeichen mangelnder Hygiene oder Sauberkeit. Die Erziehungsberechtigten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder ohne Nissen bzw. Läuse das Schulgebäude betreten. Sollte ein Befall vorliegen, muss die Schule unmittelbar davon in Kenntnis gesetzt werden. Die Kinder bleiben zu Hause, bis eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorliegt. Daraus muss hervorgehen, dass das betroffene Kind ohne Läusebefall ist und es somit die Schule besuchen darf. Die Behandlung mit entsprechenden Medikamenten muss noch 7 – 10 Tagen unbedingt wederholt werden, um neu schlüpfende Nissen abzutöten.

Krankmeldung
Falls ein Kind krank ist, muss die Schule informiert werden. Eine Möglichkeit der Information ist es, einem anderen Kind Bescheid zu sagen, welches das kranke Kind entschuldigt. Ansonsten können Kinder telefonisch im Sekretariat abgemeldet werden. Die Krankmeldung sollte vor 8 Uhr erfolgen, damit wir direkt wissen, welches Kind krank ist oder ob ein Kind aus einem anderen Grund nicht in der Schule erscheint. In jedem Fall sollten Sie Ihrem Kind eine schriftliche Entschuldigung für die Fehlzeiten mitgeben, sobald es wieder in die Schule kommt. Es gibt eine bestimmte Anzahl meldepflichtiger Krankheiten, die dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz zu melden sind. Dazu gehören Lausbefall, Masern, Mumps, Röteln und Einiges mehr.

Kulturstrolche
Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-) Leben lang – das ist das Ziel des Projekts Kulturstrolche. Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. In Kooperation mit den örtlichen Projektleitungen erarbeiten sie ein abwechslungsreiches und hochwertiges Kulturangebot, das auf die spezifische Altersgruppe der Kulturstrolche abgestimmt ist. Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht. Denn Kulturstrolche gucken nicht nur zu, sie experimentieren, hinterfragen und sind ganz aktiv mit dabei!

L
Leseförderung
Lesen gehört zu den wichtigsten Kompetenzen, die die Kinder erlernen. Wir haben eine eigene Schulbücherei, in der regelmäßig Lesestunden stattfinden. Zudem findet einmal wöchentlich in der ersten großen Pause eine Bücherausleihe statt. Auch in den Klassen befinden sich Lesemöglichkeiten. Wir achten auf auf regelmäßiges Vorlesen – in den Pausen, im Deutsch-, Religions- und Englischunterricht und anderen Fächern, v.a. auch im Rahmen der DemeK- Förderung. Hier geht es nicht nur um das Vorlesen als Genuss, sondern auch um das Präsentieren der eigenen Person, vor allem wenn die Kinder freiwillig vorlesen sowie um das Kennenlernen unserer Literatur. Vorlesen kann man nicht genug, es stärkt die Lesemotivation, verringert die Hürde sich mit dem geschriebenen Wort auseinanderzusetzen und hilft bestimmte Themen näher zu bringen. Es ist sinnvoll gemeinsam verbrachte Zeit. Auch besonders spannende Zeitungsausschnitte sind vorlesenswert. Unsere Schule nimmt am ZiSch – Projekt (Zeitungen in Schulen) teil. Über ein halbes Jahr erhalten unsere Viertklässlerinnen und Viertklässler täglich den Kölner Stadtanzeiger. Hier wird gelesen und geschaut, sich informiert, Unterrichtseinheiten werden dazu erarbeitet und schließlich werden selbst Zeitungen nach den entsprechenden Kriterien erstellt. So entsteht ein selbstverständlicher Zugang zum Lesen und zu den täglichen Informationen in den Medien. Damit ist natürlich auch ein reflektierter, kritischer Umgang mit den Medien im Rahmen der Medienerziehung verbunden.

Zur Leseförderung können sich die Kinder auf dem Portal Lepion  in das Internet einklicken. Die Schülerinnen und Schüler beantworten über das Internet Fragen zu Büchern, die sie zuvor gelesen haben. Das Programm kann auch von zu Hause aus bearbeitet werden. Ein Punktekonto spornt zum Weiterlesen an.
Darüber hinaus findet auch an unserer Schule einmal jährlich der bundesweite Vorlesetag, initiiert durch die „Stiftung Lesen“, statt. Hier bieten Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Eltern den Schülerinnen und Schülern Literatur zum Vorlesen an und gehen im Anschluss an das Vorlesen handelnd mit dem Gelesenen um.
Zudem gibt es in jedem Frühjahr den Welttag des Buches, gefördert durch „Stiftung Lesen“ und den Börsenverein des deutschen Buchhandels. Hierfür wird über die Overather Buchhandlung Bücken kostenlos pro Viertklässler ein Buch zur Verfügung gestellt, in dem gelesen und zu dem gearbeitet werden kann. Gern wird dies auch verknüpft mit einem Besuch in der Buchhandlung.
Zu unseren Vorleseaktionen gehört auch, dass die Schulkinder im zweiten Schuljahr die künftigen Lernanfänger in den Kindertagestätten besuchen und ihnen vorlesen.
In den Klassen 2 und 3 lesen die Kinder zudem gemeinsam eine Ganzschrift, zu der sie vielfältige Aufgaben bearbeiten.

Leistungsbewertung
Die Leistungsbewertung orientiert sich an den Kompetenzen des Lehrplanes für die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Leistungsbewertung soll über den Stand des Lernprozesses des Schülers bzw. der Schülerin Aufschluss geben. Sie soll auch Grundlage für die weitere Förderung sein. Bei der Beratung mit den Eltern über den Bildungsgang des Kindes ist sie eine wichtige Hilfe. Sie bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Grundlage sind die vom Schüler bzw. der Schülerin erbrachten Leistungen wie schriftliche Arbeiten, mündliche Beiträge, Engagement und praktische Leistungen. Über die Ziele der jeweiligen Jahrgangsstufe werden den Eltern auf dem Elternabend und in Elterngesprächen informiert. An der OGGS Vilkerath erhalten die Kinder Rasterzeugnisse. Hier werden die Leistungen der Kinder nicht in ausformulierter Form, sondern in einer Tabelle mit Kreuzen dargestellt. Dadurch erhalten Sie als Eltern eine klare und transparente Rückmeldung über den Leistungsstand ihres Kindes und das Erreichen der vom Lehrplan vorgegebenen Kompetenzen in den einzelnen Fächern. Ab dem Ende der Klasse 2 werden auch Noten im Zeugnis aufgeführt. Hierfür ist es uns wichtig, den Kindern ihre Leistung und die Bedeutung einer Zensur transparent zu machen.

Lernen lernen
Das Konzept Lernen lernen von Anfang an wurde für die Grundschule entwickelt. Basierend auf dem Methodentraining von Klippert stellt es ein entwicklungsorientiertes Training für Grundschulen zur Optimierung der Lernprozesse dar. Das Konzept stützt sich auf die Forschungsergebnisse der Entwicklungspsychologie, Psychologie und Neurobiologie. Es ist Bestandteil für Erziehung zur Selbstständigkeit, denn es mutet den Kindern eine verstärkte Eigenverantwortung für ihr Lernen und Handeln zu.
Der Weg eines Kindes hin zum eigenständigen und selbstverantwortlichen Lerner ist ein sehr langer Weg. Auch fällt er ihnen erfahrungsgemäß nicht ganz so leicht. Daher muss er kontinuierlich, Schritt für Schritt in Angriff genommen werden. Und deshalb beginnt das „Lernen lernen“ mit dem ersten Schultag, durch Wiederholung und Gewöhnung, dann zunehmend bewusster als eigene Unterrichtsthematik. Folgende Elemente haben sich bereits bewährt:

  • Lern- und Arbeitsstrategien: Methodenlernen (z. B. Material- bzw. Arbeitsplatzorganisation, Heftführung…)
  • Kommunikations- und Kooperationsstrategien: Voraussetzung für soziales Lernen (z. B. Gesprächs- und Melderegeln, aktives Zuhören, Organisation von Partner- oder Gruppenarbeiten, Klassenrat, Konfliktbewältigungsstrategien, Kinder in der Rolle als Helfer oder als Experten…)
  • gemeinsam erarbeitete Klassenregeln und Rituale von Anfang an (z. B. Klatschzeichen, Klassendienste, Tagesbeginn und -ende…)

M
Mathewettbewerb und Matheclub
Jedes Jahr im Herbst findet landesweit ein Mathematikwettbewerb für die vierten Klassen statt, an dem das vierte Schuljahr der OGGS Vilkerath teilnimmt. Auch den Schülerinnen und Schülern des dritten Schuljahres wird auf freiwilliger Basis angeboten, am Wettbewerb teilzunehmen. Kinder, die eine gewisse Punktzahl erreichen, werden zur zweiten Runde des Wettbewerbes auf Regionalebene eingeladen. Erreicht ein Kind die dritte Runde, tritt es auf Landesebene an. Diese Schülerinnen und Schüler werden zudem zum Matheclub in ihrer Region eingeladen. Dieser findet im zweiten Schulhalbjahr an mehreren Terminen am Nachmittag statt. Er soll mathematisch interessierten und fitten Kindern die Möglichkeit bieten, sich über den Unterricht hinaus mit Mathematik auseinanderzusetzen. Für die Region Overath, Rösrath und Lohmar findet der Matheclub hier bei uns an der OGGS Vilkerath statt.

Monatsfeier
Jeden ersten Montag im Monat findet bei uns eine kleine Monatsfeier mit allen Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal im Musikraum unserer Schule statt. Hier haben alle Kinder die Möglichkeit, Sachen vorzustellen und zu präsentieren: Lieder, Tänze, kleine Vorträge aus dem Unterricht. So wird die Arbeit jedes Kindes gewürdigt und gleichzeitig üben die Schülerinnen und Schüler, vor anderen zu sprechen oder etwas darzustellen. Zudem erhalten alle einen kleinen Einblick in das Arbeiten der anderen Klassen. Außerdem werden alle Geburtstagskinder des vorangegangenen Monats gefeiert.

Minirat
Einmal wöchentlich bietet unsere Schulleitung Frau Meynen einen Minirat an. Kindern soll hier die Möglichkeit gegeben werden, in einem persönlichen Gespräch zu Wort zu kommen und verschiedenste Dinge zu besprechen. In diesem Zusammenhang haben beispielsweise Vertreter der Klassen gemeinsam mit Frau Meynen die Fußballregeln diskutiert und aktualisiert. Mit wiederum anderen Kindern wurden in einem persönlichen Gespräch Ziele für die Woche festgelegt oder Probleme besprochen.

Medienerziehung
Medienkompetenz ist mehr als einfach nur Knöpfe zu drücken. Wie selbstverständlich bedienen viele Grundschulkinder bereits Computer oder Smartphone. Sie eignen sich die Fähigkeiten über bloßes Probieren sowie Beobachten von anderen an.

Doch für einen sinnvollen, einen kompetenten Umgang mit Medien, ist einiges mehr nötig. Die Kinder müssen lernen:

  • aus dem großen Angebot im Internet Sinnvolles und Wichtiges auszuwählen, anstatt wahllos zu konsumieren.
  • Medienangebote und Werbung kritisch zu beurteilen.
  • Medienbotschaften zu hinterfragen und sich nicht ohne Nachdenken von ihnen in den Bann ziehen zu lassen.
  • Medien sinnvoll zu nutzen.

Die Bedeutung der neuen Medien in der Lebenswelt von Kindern wird immer höher. Sie sollten einerseits an einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Computer und eben auch dem Internet herangeführt werden, andererseits eröffnen neue Medien Grundschulen die Chancen für die Realisierung neuer Lehr- und Lernformen. Im vierten Schuljahr wird explizit zum Thema Medien im Sachunterricht gearbeitet und an den oben genannten Zielen gearbeitet. Jede Klasse ist bei uns mit mehreren internetfähigen Computern ausgestattet, mit denen die Kinder z.B. an Lernprogrammen arbeiten, sich Informationen zu bestimmten Themen beschaffen oder Texte für die Homepage schreiben.

Mädchen und Jungen
Im Zuge der Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, ist es uns wichtig, unsere Unterrichtsinhalte und –materialien immer wieder auf eine Ausgewogenheit der Geschlechter zu überprüfen. Wir möchten dem klischeehaften Denken entgegenwirken und mit unserem Unterricht sowohl Mädchen, als auch Jungen ansprechen.

Kinder mit Migrationshintergrund
Etwa 50% der Kinder an unserer Schule haben eine Zuwanderungsgeschichte, sodass wir unseren Unterricht dementsprechend gestalten. Als QuisS-Schule (Qualität in sprachheterogenen Schulen) ist es uns ein besonderes Anliegen, alle Kinder im sprachlichen Bereich zu fördern und gerade Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen deutschen Familien sowie Kinder mit Migrationshintergrund benötigen hier noch einmal eine besondere Unterstützung. Das Programm DemeK dient uns hier als Leitfaden und wird in den alltäglichen Unterricht integriert.

MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik
Unter den MINT-Fächern versteht man die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften sowie Technik. Es ist wichtig, dass wir junge Menschen jeden Alters für die MINT-Fächer begeistern. In vielen dieser Fachbereiche herrscht ein Fachkräftemangel. Unsere Schule ist Mitglied in einem MINT-Netzwerk und nimmt an regelmäßig stattfindenden MINT-Veranstaltungen teil. Auch uns ist es ein Anliegen, Kinder für die MINT-Fächer zu begeistern.

Messe und Gottesdienst
Alle zwei Wochen bietet unsere Schule in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche dienstags in der sechsten Stunde eine Messe in der katholischen Kirche Maria Hilf Vilkerath an. Ein evangelischer Schulgottesdienst findet ebenfalls 14tägig im Musikraum der Schule unter der Leitung der Jugendleiterin der evangelischen Kirche Frau Bartholmes statt.
Hieran können Kinder des dritten und vierten Schuljahres teilnehmen. Es ist für sie eine Möglichkeit, gelebten Glauben zu erfahren und auch selbst beispielsweise durch das Vorlesen von Fürbitten, anschließenden Gesprächen über Themen der Gottesdienste und Gesänge aktiv mitzuwirken.

N
Notfälle
Für Notfälle ist es wichtig, dass wir immer die aktuellen (Notfall-)Nummern der Kinder mitgeteilt bekommen. Bei Änderung von Anschrift und Telefonnummer informieren Sie bitte unverzüglich die Schule über das Sekretariat oder die Klassenlehrerin. Nur so haben wir die Möglichkeit Sie in dringenden Fällen unmittelbar zu erreichen! Die aufsichtführenden Lehrkräfte entscheiden je nach Vorfall gemeinsam auch mit der Schulleitung über das richtige Vorgehen nach ihrem Ermessen. Kinder, die verletzt oder krank sind, müssen von den Erziehungsberechtigten auf Veranlassung der Schule persönlich und zeitnah abgeholt werden.

Nachteilsausgleich
Gemäß den Richtlinien gewähren wir Kindern mit einer Leserechtschreibschwäche (LRS) einen Nachteilsausgleich. Auch Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt erhalten entsprechend ihrer Beeinträchtigung z.B. einen Nachteilsausgleich durch Differenzierung im Unterricht und Materialien.

O
Offene Ganztagsschule
Wir als Schule kooperieren eng mit der OGS zusammen. Dies zeigt sich unter anderem in der Durchführung der Hausaufgaben, gemeinsamen Projekttagen und -wochen, den regionalen Festen und Veranstaltungen, z.B. der Karnevalsveranstaltung oder dem Vilkerather Erntezug und gemeinsamen Lehrer- und Betreuerinnenfortbildungen. Beide Einrichtungen stimmen sich wöchentlich eng ab, es gibt eine erweiterte Geschäftsordnung zur Schulmitwirkung der OGS in der Schulkonferenz. Besonders stark sind die Kinder im Vor- und Nachmittagsbereich in unserem Fokus. Hier stimmen wir uns eng ab.
Ferienprogramm der OGS:
In der OGS Vilkerath werden Ihre Kinder in den Schulferien in ausgewählten Wochen ganztags von 8.00 bis 16 Uhr betreut. Hierfür gibt es für die Ferien immer ein übergeordnetes Thema neben dem regulären Angebot, das die Kinder die komplette Ferienzeit über begleitet. Weitere Informationen erhalten Sie vor den Ferien beim OGS-Personal

Offenheit
Es ist uns als Schule wichtig, stets offen für Neues zu sein und diese Haltung auch weiterzugeben. Wir treten unseren Schülerinnen und Schülern wie auch ihren Eltern offen gegenüber und geben jedem die individuelle Unterstützung, die er oder sie braucht. Die Kinder an unserer Schule möchten wir dazu anleiten, Neuem offen gegenüberzutreten, seien es neue Mitschüler oder neue Unterrichtsinhalte. In unserem projektorientierten Arbeiten findet diese Offenheit im Unterrichten Ausdruck.

Ortsverbundenheit
Wir als Schule fühlen uns eng verbunden mit dem Ort Vilkerath, weshalb wir gerne an unterschiedlichen Aktionen im Ort teilnehmen. Traditionell gestalten wir mit der ganzen Schule Kostüme für den Vilkerather Erntezug und auch ein kleiner Wagen darf nicht fehlen. Selbstverständlich gehen wir dann als Gruppe beim Erntezug mit. Viele Kinder bringen sogar zusätzlich noch Gebäck oder Gemüse in kleinen Körben mit, die sie gerne an die Zuschauer am Rand verteilen.
Auch beim Vilkerather Weihnachtsmarkt darf die OGGS Vilkerath natürlich nicht fehlen. Hier verzaubern wir die Anwesenden jedes Jahr mit unseren schönen Advents- und Weihnachtsliedern. Am Nikolaustag singen wir in der ortsansässigen Bank und werden mit Naschereien belohnt.
Dass wir auch sportlich sind, zeigen die Kinder im Sommer immer wieder eindrucksvoll beim jährlich stattfindenden Vilkerather Viertelmarathon. Für alle Altersstufen und sportlichen Ansprüche ist eine Teildisziplin dabei. Besonders am Vilkerather Viertelmarathon ist auch der angebotene Paralauf für behinderte Menschen. Der Start und Zieleinlauf erfolgt auf dem Sportrasenplatz des SC Vilkerath, so dass es immer auch Möglichkeiten der Stärkung und der Entspannung gibt. Uf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten immer auch ansprechende Willkommensgeschenke und attraktive Preise. Unsere Schule stellt die größte Schülergruppe, was immer entsprechend honoriert wird.
Und auch der Sponsorenlauf auf dem örtlichen Fußballplatz ist immer wieder ein großes Ereignis, bei dem es immer wieder gelingt erstaunliche Summen für die Schule zu sammeln, die dann wiederum den Kindern durch Anschaffungen oder Projekte zu Gute kommen.
Des Weiteren richten wir zusammen mit den ortsansässigen Kindertagesstätten jedes Jahr einen Martinszug aus, bei dem die Kinder ihre selbstgebastelten Laternen stolz durch die Straßen tragen. Im Vorfeld schreiben die Viertklässler Briefe für die Anwohner in denen sie darum bitten, die Häuser mit Lichtern zu schmücken. So erstrahlt ganz Vilkerath an diesem Tag immer in einem bunten Lichtermeer.
Die Schule nimmt an der regelmäßigen Müllsammelaktion der Stadt Overath teil und sorgt in Vilkerath für sauberere Straßen und Grünflächen.
Die Natur und ihre Erhaltung sind uns ebenfalls wichtig. Deshalb greifen wir das Thema nicht nur wie im Lehrplan vorgeschrieben auf, sondern ermöglichen den Kindern immer wieder aktive Erlebnisse in der Natur der unmittelbaren Umgebung: Wir machen regelmäßige Spaziergänge in den umliegenden Wald und nehmen mit dem Vierten Schuljahr an den Waldjugendspielen teil. Der Hegering Overath lädt jedes Jahr alle Kinder der 4. Schuljahre zu diesem Waldjugendtag ein. Bei dem Rundgang durch den Wald lösen die Kinder an Stationen die unterschiedlichsten Aufgaben im Zusammenhang mit dem Wald. Es geht zum Einen um die Vertiefung und Anwendung von Wissen und Kenntnis und Einsicht gewinnen in die Arbeit der im Wald beschäftigten Personen, sowie um das gemeinsame Erleben und Lösen von Aufgaben. Für uns bedeutet das rund um dieses Ereignis die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Wald“ – Flora und Fauna im Rahmen unseres Arbeitsplanes Sachunterricht während des Unterrichts in Klasse 4.
Zudem kooperieren wir eng mit den Vereinen in Vilkerath (unter anderen SC Vilkerath, Bürgerverein Vilkerath, Vilkerather Narren, Landwirtschaftliches Casino, etc.), um uns gegenseitig in der Netzwerkarbeit zu unterstützen und unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Institutionen gelingt es uns für die Familien in Vilkerath ein buntes vielseitiges Freizeitprogramm nzubieten. Mit dem SC Vilkerath gibt es durch die gemeinsame Turnhallennutzung ein weiteres Feld der Kooperation.

P
Projektorientiertes Arbeiten
Das projektorientierte Arbeiten stellt das Kernstück unseres unterrichtlichen Arbeitens an der OGGS Vilkerath dar. Hier wird eine Art von Unterricht angeboten, der die Kinder sehr motiviert, an ihrer Lebenswirklichkeit orientiert ist, ihre Interessen in den Vordergrund stellt, ausgesprochen schülerorientiert und –aktivierend ist und methodisch vielfältig in komplexen Problemlösungsprozessen die verschiedensten Lernkompetenzen anspricht.
„In Originalbegegnungen, anregenden Lernarrangements und in kooperativen Lerngemeinschaften erproben Schülerinnen und Schüler unterschiedliche methodische Zugänge des aktiven Wissenserwerbs. Immer dann, wenn Kinder selbst Lösungen für Prozesse finden können, sollte ihnen der Raum dafür gegeben werden. Dies hilft ihnen zunehmend dabei, Lernwege selbst zu organisieren und zu gestalten. Von besonderer Bedeutung ist es, dass die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet werden, die eigenen Lernergebnisse zu dokumentieren, sie anderen zu erklären und sie gemeinsam auch kritisch zu reflektieren. Sachliche Erschließung und sprachliche Durchdringung bedingen dabei einander.“ Richtlinien und Lehrpläne für das Land NRW, 2008, S. 39

Die Schülerinnen und Schüler:

  • erhalten eine strukturierte Sicht auf komplexe Phänomene der Lebenswirklichkeit,
  • entwickeln einen systematischen Zugang zur Welt,
  • lernen fachliche Methodenkompetenz für die Erschließung von Inhalten als
  • Voraussetzung für das selbstständige Lernen,
  • erleben ihre Lebenswelt ganzheitlich; deshalb ist das vernetzte Lernen wie hier im Projekt sinnvoll,
  • bewältigen komplexe Aufgabenstellungen über ein Fach hinaus und bewegen
    sich sicherer in der Lebenswelt,
  • entwickeln ihre Lese- und Schreibkompetenz als Schlüsselqualifikation
    jeglichen Lernens,
  • erhalten durch die Portfolioarbeit eine realistische Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit in einer ermutigenden, stärkenden Atmosphäre,
  • lernen den verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen Umwelt,
  • lernen eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Lebensführung in einer
    industrialisierten Gesellschaft,
  • bearbeiten im inhaltlichen Kontext die selbst gestellten Aufgaben selbstständig in kooperativen Arbeitsformen,
  • organisieren und gestalten Lernprozesse selbst,
  • dokumentieren die Lernergebnisse,
  • präsentieren sie anderen in ansprechender Form,
  • reflektieren diese mit anderen kritisch,
  • lernen, ihre Arbeitsergebnisse selbst einzuschätzen,
  • kooperieren in Lerngemeinschaften und entwickeln so Teamfähigkeit.

Inhaltlich und organisatorisch sind die Projekte unterschiedlich aufgebaut.
Themen waren bisher „Tierarten“, „die Länder der Europa- Fußballmeisterschaft“, „Märchen“, „Künstler“ und „Forscherfragen“.
Bei allen Themen arbeiten die Kolleginnen in Teams zusammen, was die gemeinsame Unterrichtsvorbereitung ermöglicht. Die Klassenverbände werden aufgelöst und die Kinder ordnen sich in Form eines Erst-, Zweit- oder Drittwunsches einem Projekt zu. Innerhalb des großen vorgegebenen Themas entwickeln die Kinder ihre eigenen Projektideen, Projektskizzen, sie recherchieren, bereiten Inhalte, Experimente oder Darstellungsformen vor, erarbeiten die entsprechenden Inhalte und Präsentationsformen und üben ihre Projektvorstellung.
Ergebnisse können auf unserer Homepage eingesehen werden.
Das Thema „Forscherfragen“ ermöglicht die größte Offenheit in der sog. Projektarbeit und hat den Kindern sehr viel Freude bereitet.
Auch unsere Projektwochen einmal jährlich sind mit unterschiedlichem Öffnungsgrad was die Themen- und Methodenwahl anbetrifft an diese Idee geknüpft.
Persönliche Atmosphäre
Die OGGS Vilkerath ist eine kleine ein- bis zweizügige Schule. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Schülerzahl kennt man sich bei uns untereinander und es herrscht eine sehr persönliche, an sozialen Kompetenzen orientierte Atmosphäre. Auch mit den Eltern arbeiten wir eng und gut zusammen.

Projektwoche und Schulfest
Jedes Jahr findet an unserer Schule eine Projektwoche statt, die jeweils unter einem bestimmten Thema steht (z.B. Zirkus, Künstler, Kinder einer Welt). Die Gestaltung unterliegt einem Vierjahresturnus (Gewaltfrei Lernen, Zirkus, schulintern gestaltete Projekte u.ä.)
Beispielhaft sei hier das großangelegte Zirkusprojekt mit großem Schulfest genannt, das wir im vierjährigen Turnus in Kooperation mit dem Kölner Spielecircus durchführen. Am Präsentationstag haben alle Kinder als Artisten, Clowns, Akrobaten, Jongleure, Fakire, Zirkusdirektoren u.v.m. in zwei großartigen Vorstellungen hintereinander die Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde begeistert. Hier können alle Kinder und Lehrerinnen noch einmal auf ganz andere Art zeigen, was in ihnen steckt.

Q
Qualität in sprachheterogenen Schulen (QuisS)
Seit 2015 sind wir QuisS-Schule. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern durch gezielte Sprachförderung die Chance auf einen bestmöglichen Bildungsabschluss. Dafür setzt das Programm DemeK auf einen systematischen und durchgängig sprachsensiblen Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht in möglichst vielen Fächern. Auch eine konsequente Leseförderung im Deutsch- und Fachunterricht sowie in außerunterrichtlichen Angeboten ist Bestandteil des Programms. Die sprachsensible Unterrichtsentwicklung wird an QuisS-Schulen mit einer sprachsensiblen Schulentwicklung verzahnt. An den Schulen werden QuisS-Sprachbeauftragte und Steuergruppen eingesetzt, die durch Fortbildungsangebote und Unterrichtsmaterialien der Bezirksregierung Köln unterstützt werden. Die dritte wichtige Säule im QuisS-Programm bildet die Vernetzung in der jeweiligen Kommune, damit Projekte realisiert werden können, die über den Fachunterricht hinausgehen. Dazu zählen Ferienschulen, Lesekonzerte und Sprachfeste.

Qualitätssicherung
Die Qualitätsanalyse als Verfahren der externen Evaluation ist für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen seit August 2006 verpflichtend. Die Instrumente der Qualitätsanalyse sind seit Herbst 2005 im Rahmen zweier Pilotphasen in insgesamt 96 Schulen (darunter 15 Grundschulen, 15 Hauptschulen, 15 Realschulen, 16 Gymnasien, 14 Gesamtschulen, 11 Förderschulen und 10 Berufskollegs) erprobt und weiter entwickelt worden. Bis zum Ende des Schuljahres 2012/13 wurden ca. 3.040 Schulen von der Qualitätsanalyse besucht. Ziel der Qualitätsanalyse ist, Schulen datengestützte Erkenntnisse über ihre schulische Arbeit zur Verfügung zu stellen, die sie für ihre Weiterentwicklung nutzen können. So dient die Qualitätsanalyse auch der Selbstvergewisserung der Schule, um schulische Qualitätsentwicklung zu stärken und nachhaltig zu unterstützen. Zu dieser Qualitätssicherung gehört ein Qualitätstableau, welches Qualitätskriterien beinhaltet, die auch für die Weiterentwicklung unserer Arbeit Geltung haben.

R
Radfahrausbildung
Im vierten Schuljahr findet unsere Radfahrausbildung statt. Hier lernen die Kinder im theoretischen und praktischen Radfahrtraining viel über Sicherheit im Straßenverkehr. Wir empfehlen Ihnen dringend, Ihr Kind erst nach dem erfolgreichen Abschluss der Radfahrausbildung in der vierten Klasse mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Bitte sorgen Sie dafür, dass das Fahrrad verkehrssicher ist und Ihr Kind einen passenden Helm trägt. An der Fahrradausbildung sind

Raumkonzept
Die Kinder verbleiben meist 4 Jahre in ihrem Klassenraum, der für die Kinder als fester Lern- und Lebensraum gilt. In den Klassenräumen sind für die verschiedenen Arbeitsformen Bereiche eingeteilt. Neben den Gruppentischen befinden sich unter anderem auch Ecken mit Material für die einzelnen Fächer, eine Leseecke, eine Computerecke und Platz für einen Erzählkreis.
Im Rahmen unseres Raumkonzeptes haben wir seit einigen Jahren einen Kreativraum in unserer Schule. Dieser Raum wird hauptsächlich als Kunst- und Werkraum genutzt. Darüber hinaus verfügt er auch über eine Küche, die z.B. für die Koch-AG, für das Schulobstprogramm, für den Ernährungsführerschein und das Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit genutzt wird.
Der Forscherraum unserer Schule widmet sich ganz dem Experimentieren und Erforschen von naturwissenschaftlichen Phänomenen. Hier finden die Kinder Materialien und Werkzeuge, um Dinge zu erforschen und wissenschaftliche Entdeckungen zu machen, wie beispielsweise Mikroskope. Oft findet hier der Sachunterricht und auch die Forscher-AG der OGS statt.
Neben den einzelnen Klassenbüchereien verfügen wir über eine gemütliche und gut ausgestattete Schulbücherei. Diese wurde vor einigen Jahren gemeinsam mit den Kindern gestaltet und ist ein Ort der Ruhe und des Rückzugs. Dienstags in der ersten Pause haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verwaltet durch die Kinder des dritten Schuljahres, Bücher auszuleihen bzw. zurückzubringen.
Im Lernstudio lernen unsere Kinder vorwiegend Englisch. Hier gibt es einen Bereich mit englischen Bild-Wörterbücher, Spielen und Kinderbüchern. Weiterhin findet hier auch Förderunterricht in den einzelnen Fächern statt, sodass die Kinder hier viele Unterstützungsmaterialien für das Deutsch- und Mathematiklernen nutzen können.
Unser Musikraum ist gut ausgestattet mit verschiedensten Instrumenten, dient gleichzeitig als Veranstaltungsraum und kann auch zur Aufführung von kleinen Tänzen genutzt werden.
Die Räumlichkeiten werden sowohl im Vor- als auch im Nachmittagsbereich vielfältig genutzt für die individuelle Förderung, für Projekte, unser Schulobstprogramm, unseren Ernährungsführerschein, Koch- und Backangebote, Arbeitsgemeinschaften, die Forscher AG, den Matheclub, Bücherei mit Buchausleihe, Lernzeiten usw. Derzeit bemühen wir uns im Sinne der Arbeitspläne die Räume mit entsprechendem Material auszustatten um allen Kindern in allen Räumen individuelle Möglichkeiten zum Lernen einzuräumen.

Religionsunterricht
Im ersten und zweiten Schuljahr nehmen die Kinder am ökumenischen Religionsunterricht teil. Im dritten und vierten Schuljahr bieten wir katholischen und evangelischen Religionsunterricht an. Außerdem werden im dritten und vierten Schuljahr regelmäßig Gottesdienste angeboten. Parallel zum Religionsunterricht findet der Türkischunterricht für Kinder statt, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen wollen.

S
Schüleraktivierender Unterricht
Wir bieten den Schülerinnen und Schülern ein breites Repertoire an abwechslungsreichen Unterrichtsmethoden an. Insgesamt steht für uns ein schüleraktivierender Unterricht im Mittelpunkt der unterrichtlichen Planung. Fragestellungen sollen zum Problemösen anregen, aus der Lebenswirklichkeit der Kinder stammen, herausfordernd und effektiv sein. Dies ist Voraussetzung für einen spannenden Unterricht, der die Schüler zum Lernen aktiviert und sie unmittelbar ins Unterrichtsgeschehen einbindet.
In diesen Arbeitsphasen können wir die Schüler und Schülerinnen als Lernbegleiter beobachten und individuelle, differenzierte Hilfestellungen anbieten und dadurch die Selbsttätigkeit der Kinder erweitern. Zudem bringen wir ihnen dadurch neben den kognitiven Inhalten Schlüsselkompetenzen bei, die für ihre Zukunft äußerst wichtig sind: Planung, Reflexion, Durchführung und erfolgreicher Abschluss von komplexen Aufgaben sind einige davon.

Schülerparlament
Mit dem Ziel Schülerdemokratie und Partizipation zu leben und zu lernen, treffen sich die Schüler und Schülerinnen mit Lehrerinnen alle acht Wochen zum Schülerparlament.
Aktuelle Fragen und Berichte aus den Klassen werden diskutiert und Lösungen für Probleme gesucht. Dabei werden die Anliegen und Wünsche aus der Sicht der Kinder vorgetragen, die Schüler erhalten so die Möglichkeit der aktiven Teilhabe und Mitbestimmung am Schulgeschehen. Themen können Verhaltensweisen im Schulgebäude und den Pausen sein, das Fußball spielen, die Nutzung der Nestschaukel und der Räumlichkeiten oder die Planung von Festen und Veranstaltungen.

Schuleingangsphase
Die flexible Schuleingangsphase erstreckt sich über die Jahrgangsstufen 1 und 2. Sie kann je nach individueller Entwicklung in einem, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen werden. Eine Verweildauer von drei Jahren ist selbstverständlich möglich und je nach Entwicklung gewollt und gilt nicht als „Sitzenbleiben“. Die Verweildauer von drei Jahren wird nicht auf die Versetzungsmöglichkeiten im Verlauf der Gesamtschulzeit angerechnet.

Schulhund
Vorstellung:
Unser älterer Schulhund heißt „Barney“, ist ein Labradorrüde und mittlerweile 7 Jahre alt. Als Labrador ist er dem Ursprung nach ein Enten- Apportierhund, das heißt er hat einen sehr weichen Fang und hat weder einen Schutztrieb noch einen Hütetrieb. Er sehr sanftmütig, entspannt, mag Kinder, ist gut sozialisiert und kuschelig. Er ist gechipt, registriert (Gesundheitszeugnis liegt vor), gesund, wird regelmäßig entwurmt und ist natürlich versichert. Er hat ein Gesundheitsheft zusätzlich zu seinem Impfpass. Er ist als Schulhund bei Schulhundweb registriert. Mittlerweile gibt es zahlreiche Schulhunde und auch die Möglichkeit die Hunde als solches ausbilden zu lassen, hat sich vervielfacht. Barney hat die Begleithundeprüfung und war lange in der Hundeschule, hat jedoch keine Schulhundausbildung im aktuellen Sinn.

Unser Schulhundazubi heißt „Happy“, ist ein Sheltierüde und mittlerweile 5 Monate alt. Er stammt von Ingrid Schramm (Zucht Wiss in Love) aus Neuss, einer sehr guten Züchterin. Bereits dort lernte er den Umgang mit Kindern kennen. Er liebt Kinder, ist gut sozialisiert und möchte mit Jedem und Allem spielen, was 2-4 Beine hat. Er ist gechipt, registriert (Gesundheitszeugnis liegt vor), gesund, wird regelmäßig entwurmt und ist natürlich versichert. Er hat ein Gesundheitsheft zusätzlich zu seinem Impfpass, ähnlich der U-Untersuchungshefte bei Kindern. Wir gehen regelmäßig zur Hundeschule (Hundehalterschule Engelskirchen) und er ist sehr lernfreudig.Die Ausbildung zum Schulhundteam absolvieren wir bei ColeCanido in Schwerte, das sind in den nächsten 1-1,5 Jahren 5 Wochenendeseminare und eine Prüfung.
Warum ein Schulhund?
Zahlreiche Studien zeigen, dass nur die reine Anwesenheit eines Hundes in einem Raum entspannend wirkt. Stress wird reduziert, Blutdruck gesenkt und es wird das Glückshormon Oxytozin produziert.
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  • In der Lerngruppe bedeutet dass durch die Anwesenheit eines Hundes eine Steigerung der Lernathmosphäre durch Entspannung, Stressreduktion und Steigerung des Wohlbefindens geschaffen wird.
  • Kinder reagieren bei der Anwesenheit eines Tieres sehr viel rücksichtsvoller, als bei ihres Gleichen (zB verstehen sie sehr schnell, dass der Hund viel besser hört und sie deshalb leise sein müssen, um ihm positiv im Gedächtnis zu bleiben), in der Klasse wird es ruhiger, was wiederum ein besseres Arbeiten der Kinder möglich macht. Das schafft ein Hund viel besser als ich oder das Ruhesignal.
  • Hunde können Stimmungen sehr gut (besser als Menschen) wahrnehmen, sie reagieren also äußerst emphatisch.
  • Umgekehrt kann ein Hund auch eine wertvolle Hilfestellung bei der Wahrnehmung der eigenen Person sein, er diskutiert kein Verhalten, wie wir es immer tun, er spiegelt es, Freundlichkeit wird zB durch Zuneigung/Kommen des Hundes bestätigt.
  • Mitverantwortung – jeder fühlt sich gestärkt, wenn ihm das Vertrauen entgegengebracht wird, bestimmte Bereiche selbstständig zu übernehmen (Hundedienst – kümmert sich um ausreichend Trinken, darum, dass der Hund seine Auszeiten bekommt, achtet darauf, dass, bevor der Hund kommt, der Boden sauber ist, die Ränzen zu sind, darf den Hund mit abholen und zum kleinen Pausenspaziergang begleiten).
  • Steigerung des Selbstvertrauens durch Geben von Befehlen und Einüben von Tricks/Agieren mit dem Hund auf verbaler und nonverbaler Weise.
  • Steigerung des Disziplin; ein Hund gehorcht nur, wenn er genaue Befehle von einer Person bekommt, er ist verwirrt, wenn mehrere Kinder gleichzeitig rufen oder Befehle geben.
  • Nicht zuletzt wirkt ein eigenes, lebendiges Klassentier motivierend auf die ganze Gruppe.
  • Der Kontakt mit dem Hund ist auf rein freiwilliger Basis, kein Kind wird gezwungen mit dem Hund zu agieren.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig:

  • reiner Präsenzhund
  • Lesehund
  • Kann Aufgaben holen (Röllchen, Säckchen)
  • Reihenfolgen festlegen (zB durch Würfeln)
  • Buchstaben/Wortarten würfeln
  • Kinder bestimmen (Fingerspinner)
  • Kinder geben ihm Befehle oder spielen Spiele
  • Bewegungsförderung durch Parcoursaufgaben auf dem Schulhof
  • Hilft bei der Einhaltung von Regeln
  • Lernobjekt beim Thema Hund
  • Bewegungsförderung durch Parcoursaufgaben auf dem Schulhof
    Sachunterricht: Projekt „Hund/ Haustiere“ Tiere“
  • DAZ/ Deutschförderung – Beschriftung des Hundes,
    Sätze bilden, Grammatik, Artikelsensibilisierung
    Englisch: Tierbeschriftung/ Steckbriefe „Animals“/ pets

Die positiven Effekte im Umgang mit Kindern, die Bindungsprobleme haben, sind frappierend; auch in bezug auf traumatisierte Kinder.
Der derzeitige Einsatz sieht folgendermaßen aus: An zwei Tagen findet für 1-2 Stunden (erweiterbar) der Schulhundeinsatz statt. Die Regeln im Umgang mit dem Hund sind bereits eingeführt und mit den Kindern erarbeitet worden. (siehe Plakat), bitte keine Schokolade mitgeben (sehr giftig für Hunde)
Insgesamt nehmen wir natürlich jede erdenkliche Rücksicht auf Ängste oder eine zurückhaltende Einstellung gegenüber Hunden
Die Schulhunde sind an die Hundehalterin gebunden und werden mit ihr eingesetzt.

Schulweg
Wer morgens schon gelaufen ist, kann sich nachweislich besser im Unterricht konzentrieren. Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll den Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Machen Sie ihr Kind rechtzeitig mit dem Schulweg vertraut und erklären Sie ihm die wichtigsten Verkehrsregeln. So kann sich Ihr Kind an seinen Schulweg gewöhnen und wird ihn selbstständig gehen können. Begleiten Sie es nicht zu lange zur Schule, sicher möchte es lieber mit Klassenkameraden gehen. Bitte schicken Sie Ihr Kind nicht mit dem Roller oder ähnlichem zur Schule. Zum einen ist das Fahren mit Schultasche sehr gefährlich zum anderen hat Ihr Kind bis zum 10. Lebensjahr nachgewiesenermaßen entwicklungsbedingt mit fahrbaren Geräten noch nicht die richtige Übersicht im Straßenverkehr.
An den Schultoren befindet sich die sogenannte „Kiss an go – Zone“. Ihr Kind schafft es ab hier spätestens garantiert alleine das Schulgebäude zu betreten. Sie dürfen in der Nähe der Schule mit Ihrem PKW nicht parken. Rund um das Schulgebäude gilt eine komplette Parkverbotszone.

Schulzeitung
Die Schulzeitung der OGGS Vilkerath wird immer zum Schuljahresende fertiggestellt und verteilt. Jede Familie mit (mindestens) einem Schulkind an der OGGS Vilkerath erhält von der Schule ein Gratisexemplar. Hier wird über alle Aktivitäten im Jahresverlauf berichtet und unsere Schule damit vorgestellt. Bilder und Texte der Kinder stellen den Kern der Zeitung dar.

Schwimmunterricht
Einmal in der Woche geht das dritte Schuljahr zum Schwimmen. Der Schwimmunterricht erfolgt in zwei Gruppen: Schwimmer und Nichtschwimmer. Die zuständigen Lehrerinnen entscheiden, welches Kind in welche Gruppe geht. Je nach Gruppe geht es in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen um Spaß und Sicherheit im Wasser (Schwimmregeln, Spiele im Wasser, Schwimmen mit Kleidung, Wassergewöhnung und den Erwerb von verschiedenen Schwimm- und Sprungtechniken bis hin zu Helfergriffen im Bereich der Rettungsfähigkeit, Am Ende des Schuljahres können Kinder, die fit genug sind, die geforderten Techniken für den Erwerb eines Schwimmabzeichens ablegen.

Sehtest
Sehschwächen entwickeln sich oft schleichend und unbemerkt. Erst ein Sehtest bringt Gewissheit, wie es um die Leistungsfähigkeit der Augen bestellt ist. Gerade im Hinblick auf die Einschulung nehmen wir die Überprüfung der Sehstärke besonders ernst. Die Schulanfänger werden hierbei spielerisch „unter die Lupe genommen“. Auch wenn die Erstklässler erst kürzlich bei der Schuleingangsuntersuchung diesbezüglich untersucht worden sind, rät die Landesverkehrswacht, nach einigen Schulwochen einen Test zu wiederholen.
Bereits seit einigen Jahren kooperieren wir deshalb mit der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen e.V. mit Sitz in Düsseldorf zusammen. An zwei Tagen testet ein Mitarbeiter die Sehschärfe, das räumliche Sehen, den Seitenblickwinkel, die Farberkennung, das Dämmerungssehen und das Reaktionsvermögen. Auf einem Rückmeldebogen erhalten die Eltern anschließend eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Sekretariat
Unser Sekretariat ist durch die Schulsekretärin Frau Szary-Demski an folgenden Tagen besetzt: montags, mittwochs und donnerstags jeweils von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Hier können Sie sich in allen organisatorischen Belangen an unsere Schule wenden. Außerhalb der Öffnungszeiten melden Sie sich gerne unter info@oggs-vilkerath.de.

Selbständigkeit
Die Einschulung ist ein großer Schritt in Richtung Selbständigkeit. Auch im täglichen Unterrichtsgeschehen soll Ihr Kind möglichst zur Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit angeleitet werden. Methodisch sind unsere Unterrichtseinheiten entsprechend so aufgebaut, dass die Kinder je nach Grad der Öffnung von Unterricht bis hin zur Themenwahl und der Wahl der Methoden sowie Präsentationsformen selbst wählen und arbeiten. Kinder treten gegenseitig als Assistenten, Helfer, Kontrolleure auf und fertigen Portfolios zur Selbsteinschätzung des Erarbeiteten an. Im Rahmen des Classroommanagements übernehmen sie Verantwortung in Form verschiedenster Aufgaben als entsprechende „Manager“. Trauen auch Sie Ihrem Kind etwas zu, auch wenn es einige Zeit braucht.

Sportunterricht
Die Schüler und Schülerinnen haben in der Regel zwei Stunden Sportunterricht pro Woche. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind die entsprechende Sportbekleidung: kurze oder lange Sporthose, T- Shirt, Turnschuhe mit heller Profilsohle dabei hat. Hierbei ist aus Gründen der Sicherheit das Tragen von Schmuck jeglicher Art nicht gestattet. Es ist wünschenswert, dass Sie an den betreffenden Tagen ihr Kind bereits ohne Schmuck in die Schule schicken. Außerdem bitten wir darum, lange Haare vor dem Sportunterricht zu einem Zopf zu binden. Dadurch erleichtern Sie den Sportlehrern die Unterrichtsorganisation erheblich. Wenn Ihr Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sportunterricht teilnehmen soll, braucht es vor dem Unterricht eine schriftliche Entschuldigung Ihrerseits.

Streitschlichter
Im dritten Schuljahr nehmen die Kinder an der Streitschlichterausbildung teil. Hierfür werden sie im Rahmen des Sachunterrichts mit entsprechenden sozialen Umgangsformen, Regeln, Abläufen der Konfliktklärung und organisatorischen Strukturen spielerisch und im Rollenpiel vertraut gemacht. Anschließend werden die Kinder in den Pausen als Streitschlichter eingesetzt.

T
Teamarbeit
Teamarbeit an unserer Schule wird groß geschrieben, auch wenn dies an einer kleinen Grundschule nicht ganz einfach ist. Jede Lehrerin arbeitet in ihrem Jahrgang letztlich alleine. Aber wir entwickeln gemeinsam Arbeitspläne, die für alle Schuljahre auch bezogen auf das Material für die Kinder einheitlich und verbindlich sind und wir finden ständig Gelegenheiten zusammenzuarbeiten und Team-Strukturen zu schaffen: In wöchentlichen Konferenzen, in den Projekten an unserer Schule freitags, in Fortbildungen, im Rahmen der Klassenfahrten und Ausflüge und in den Klassen selbst. In jeder Klasse arbeitet nämlich nicht nur die Klassenlehrerin sondern auch immer noch eine oder mehrere Fachlehrerinnen mit einem Kernfach mit. So gelingen Einschätzungen zur Lernentwicklung der Kinder leichter, es werden gemeinsame Leitlinien zur Führung der Klasse (Classroom- Management) entwickelt und es finden stänidg kollegiale Beratungen statt. Auch die Kinder kooperieren während des Unterrichts in Teams.
Mit der OGS und den umliegenden Einrichtungen verstehen wir uns ebenfalls als Team. Enge Absprachen und gemeinsam geplante und durchgeführte Veranstaltungen gehören für uns selbstverständlich zur Schullandschaft in Vilkerath.

Traumberuf
– Lehrer –
Unser Team arbeitet sehr engagiert und mit einem hohen Selbstverständnis für diesen Beruf, der sehr viel Umsicht, Planung, Struktur, Empathie, schnelle Reaktionen, Multitasking und eine hohe Belastbarkeit sowie ein hohes Bewusstsein für die starke Verantwortung unserem Klientel – den Schülerinnen und Schülern – gegenüber umfasst. Die Faszination für die Möglichkeiten der Kinder zu lernen lässt nicht nach. Ständig wird nach neuen Wegen gesucht die Kinder auf ihrem Niveau abzuholen, für Transparenz zu sorgen und allen Verständnis entgegenzubringen.

Toiletten
Die Toiletten sind immer wieder ein wichtiges Gesprächsthema. Die Hygiene in öffentlichen Gebäuden wird immer wieder bemängelt, sodass die Kinder die Toiletten entsprechend wenig oder nur sehr oberflächlich nutzen. Wir haben regelmäßige Kontrollen eingeführt und schließen im Vormittagsbereich andere Toiletten auf als im Nachmittagsbereich. Leider verhalten auch die Kinder sich nicht immer entsprechend. Hier ist die Zusammenarbeit aller Erwachsenen gefordert um die Kinder immer wieder zu einem entsprechenden Verhalten anzuhalten.

Termine
Zu Beginn des Schuljahres erhalten Sie eine Terminliste, sodass Sie sich für das entsprechende Schuljahr orientieren können. Sie werden über anstehende Aktivitäten, Ausfälle etc. aber immer auch zeitnah über Elternbriefe in der gelben Postmappe Ihres Kindes informiert. Hier können auch e-mail- Verteiler und Whatsapp- Kontakte die Kommunikation zusätzlich erleichtern.

U
Unterricht
Inhaltlich und im Umfang für jede Jahrgangstufe richtet sich der Unterricht nach den Richtlinien und Lehrplänen für das Land Nordrhein-Westfalen. Für unsere Schule sind diese Lehrpläne im Rahmen unserer Arbeitspläne und Materialien von uns noch weiter konkretisiert worden und werden in Fachkonferenzen ständig erweitert, evaluiert und überarbeitet. Darauf abgestimmt werden die Kinder unterrichtet und individuell gefördert. Daraus wiederum ergeben sich die zu beurteilenden Kompetenzen für die kompetenzorientierten Rasterzeugnisse, in denen die Lernentwicklung der Kinder dokumentiert wird. In diese Unterlagen können Sie gerne Einblick nehmen.

Unterrichtszeiten
Der Unterricht für unsere Klassen startet täglich um 08.00 Uhr. Ab 07.45 Uhr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit im Rahmen eines offenen Anfangs die Räume aufzusuchen, ihre Materialien bereitzulegen, Aufgaben abzugeben, mit dem Lernen zu beginnen und sich mit der Lehrerin auszutauschen. Auch die Klassendienste, so zum Beispiel der Schulobstdienst von Montag bis Donnerstag, finden in diesem Zeitraum statt.
07.45 Uhr bis 08.00 Uhr offener Beginn
08.00 Uhr bis 08.45 Uhr erste Stunde
08.45 Uhr bis 09.30 Uhr zweite Stunde
09.30 Uhr bis 09.50 Uhr Hofpause
09.50 Uhr bis 10.00 Uhr Frühstückspause in der Klasse
10.00 Uhr bis 10.45 Uhr dritte Stunde
10.45 Uhr bis 11.30 Uhr vierte Stunde
11.30 Uhr bis 11.50 Uhr Hofpause
11.50 Uhr bis 12.35 Uhr fünfte Stunde
12.35 Uhr bis 13.20 Uhr sechste Stunde
Im Anschluss an den Unterricht gehen die Schülerinnen und Schüler, die für die OGS angemeldet sind, dorthin. Alle anderen Kinder begeben sich auf den Weg nach Hause.
Unsere Pausen finden möglichst im Freien, das heißt auf dem Schulhof oder dem angrenzenden Spielplatz, statt, um den Kindern ausreichend Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Daher gehen wir auch bei leichtem Regen nach draußen. Achten Sie aus diesem Grund unbedingt auf Kleidung, die dem Wetter angepasst ist. Bei starkem Regen findet die Pause im Schulgebäude statt. Die Kinder haben im Frühjahr 2017 in ihrer Projektzeit verschiedene Spiele kennengelernt und einige großformatig nachgebastelt. Diese können während der Regenpause gespielt werden. Nach Unterrichtschluss müssen die Kinder innerhalb von min. das Schulgelände verlassen und den Schulweg antreten, damit die Aufsicht und die Versicherung der Kinder gewährleistet werden kann.

Unterrichtsausfall
Für die Schülerinnen und Schüler gilt: So wenig Unterrichtsausfall wie möglich! Entsprechend werden im Vertretungsfall zunächst alle Förderstunden aufgelöst und für den Kernunterricht eingesetzt. Weiterhin kann es sein, dass die betroffene Klasse in Kleingruppen eingeteilt und auf andere Klassen verteilt wird. Hierfür stehen den Kindern im Vorfeld individuelle Aufgaben zur Verfügung, an denen sie arbeiten. Über alle Vertretungsmaßnahmen werden Sie und die Kinder rechtzeitig informiert. Sollte es zu unvorhergesehenen Ausfällen am selben Unterrichtstag kommen, wird kein Kind entlassen, ohne dass wir von Ihnen jemanden telefonisch erreicht haben. Die OGS-Kinder werden mit entsprechender Vorankündigung gegenüber der OGS dorthin entlassen. Absehbare Unterrichtsausfälle im Ausnahmefall aufgrund sich überlagernden Personalmangels werden ihnen ebenfalls schriftlich über die gelbe Postmappe mitgeteilt.

V
Verkehrserziehung
Die Kinder zum richtigen Verhalten im Verkehr anzuhalten gehört zum durchgängigen Unterrichtsbestandteil in der Grundschule – vor allem im Sachunterricht.
Feste Elemente unserer Schule sind das Kennenlernen des Schulweges, der Fußgängerpass und die Radfahrausbildung in Klasse 4. Hier kooperieren wir eng mit der Verkehrswacht des Rheinisch Bergischen Kreises und der Polizei. Auch im Rahmen von Unterrichtsgängen und Ausflügen findet immer auch Verkehrserziehung statt. So werden die Schülerinnen und Schüler von Anfang an mit dem Verkehrsraum und den dazugehörigen Regeln und Verkehrszeichen vertraut gemacht. Im Mathematikunterricht werden Lagebeziehungen, Raumorientierung, das Kartenlesen und ähnliches thematisiert. Der Sportunterricht dient immer auch der Wahrnehmungsschulung, dem Bedienen fahrbarer Untersätze und der Körperspannung und Konzentration.

W
Weiterführende Schulen
Der Übergang von der Grundschule in eine weiterführende Schule stellt für Kinder und Eltern einen entscheidenden Schritt dar, welcher mit Hoffnungen und Befürchtungen verknüpft ist. Die Lehrerinnen und Lehrer sprechen mit dem Zeugnis des vierten Schuljahres/ erstes Halbjahr gemäß der Lernentwicklung sowie dem Arbeits- und Sozialverhaltens Ihres Kinder eine Schulformempfehlung aus. Mit dem Zeugnis 4/ 1 und der schriftlichen Empfehlung der Schule werden die Schülerinnen und Schüler an der Schule angemeldet, die Sie für Ihr Kind auswählen. Wir als Schule beraten Sie und Ihre Kinder und empfehlen, an welcher Schulform Ihr Kind in der Orientierungsstufe erfolgreich mitarbeiten kann. Die Entscheidung an welcher Schulform Ihr Kind weiterlernen soll, treffen Sie als Eltern. Vielleicht erleben Sie Ihr Kind zuhause ganz anders oder sind der Auffassung, dass es sich noch entwickeln wird oder Sie wollen Ihrem Kinder mehr Zeit geben zu lernen. Dann haben Sie gemäß Schulgesetz NRW die Möglichkeit sich über die Empfehlung hinwegzusetzen und in Ihrem Ermessen anzumelden. Beachten Sie nur bitte, dass Ihr Kind von Profis eingeschätzt wird, dass diese Ihrem Kind niemals schaden wollen und dass die Lebenszufriedenheit und das Selbstbewusstsein sowie möglichst wenig schulischer Stress im Vordergrund stehen sollte. Es gilt also Ihr Kind im Blick zu behalten, den Fähigkeiten und der Persönlichkeit des Kindes Rechnung zu tragen.
Neben den Beratungsgesprächen zwischen Eltern und Lehrerinnen, bei denen uns auch Ihre Meinung als Eltern sehr wichtig ist, besuchen die Kinder im Rahmen des Unterrichts die weiterführenden Schulen der Stadt Overath und dürfen dort einen Vormittag am Unterricht teilnehmen.

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Zeugnisse
Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule erhalten im Rahmen der Leistungsbewertung kompetenzbasierte Rasterzeugnisse. Das erste Zeugnis mit der Beschreibung der Lernentwicklung Ihres Kindes anhand der von uns in Anlehnung die Lehrpläne des Landes NRW erarbeiteten Kompetenzen für alle Lernbereiche erhalten die Kinder am Ende des ersten Schuljahres. Am Ende des zweiten Schuljahres wird die Beschreibung der Lernentwicklung durch Zensuren weiter eingeordnet. Schülerinnen und Schüler des dritten und vierten Schuljahres erhalten halbjährlich das Zeugnis kompetenzorientierte Rasterzeugnis. In Klasse 4 kommt zum Ende des ersten Halbjahres die Empfehlung zum Besuch der weiterführenden Schule hinzu.